D-News – Ausgabe 17 – Glaube heisst, nichts wissen

Glauben heißt, nichts Wissen

Sprichwort

 

Wir können den Glauben verlieren. Wir können unseren Glauben finden oder auch vom Glauben abfallen. Wir können alles glauben was, wir wollen und tun das auch. Meistens gibt es sowieso nur Hinweise, Erzählungen, Meldungen oder Informationen und dann glauben wir es oder nicht. Glaube heisst eben, dass wir nichts Wissen und das was uns erzählt wird, glauben wir oder nicht. Wir glauben. Nur nicht an unseren eigenen Glauben.

 

Den Glauben in sich selbst zu finden, bedeutet vor allem erst einmal nichts zu wissen. Das Wissen ist etwas, was wir in unseren Gedanken sortieren und bewerten. Glaube ist eine intuitive Wahrnehmung. Das Wissen wird durch die Erfahrungen im Laufe des Lebens geformt. Je öfter ich mich in Achtsamkeit, Meditation, Yoga oder ZEN übe, desto mehr werde ich über meinen eigenen Glauben lernen. Die Wahrnehmung und die Erkenntnis, dass dieser Glaube in mir schon immer da war. Das ist der Glaube, an dem wir uns selbst erkennen können, ohne uns selbst darstellen zu müssen. Selbsterkennung anstatt Selbstdarstellung.

Wann ist uns ein Glaube beigebracht worden und wann hat er sich aus uns selbst heraus gebildet? Wer den Glauben an eine göttliche Existenz selbst erfährt, wird keine Angst davor haben. Wem ein Glaube an Gott mit Druckmitteln beigebracht wurde, ist oft mit Angst daran gebunden. Die Angst, nicht gut zu sein. Die Angst vor dem Tod. Die Angst vor der Strafe Gottes.

Welche genaue Angst mit Ihrem Glauben verbunden ist, können Sie nur selbst klären.

 

Im Feng Shui gibt es die Möglichkeit, aus der Mitte heraus, in alle Lebensbereiche einzuwirken. Und der Glaube an sich selbst kommt in Balance.

 

Wer seinen eigenen Glauben findet, kann seine Stärken entwickeln.

In meinem Leben ist es mir wichtig, von allen religiösen und philosophischen Bindungen frei zu sein. Es ist für mich nicht nötig, mich einer Religion zu verpflichten. Eine Philosophie kann ich selbst definieren und die Grenzen nach meinen Erfahrungen erweitern. Frei und friedlich könnte so jeder seinen eigenen Glauben leben. Auch alle Erleuchteten oder Heilige, sind in erster Linie Menschen.

Wenn ich es erkenne, dass ich mit Ritualen und Glaubenssätzen an eine Religion gebunden wurde, hat es allerhand Auswirkung auf mich. Will ich diese Bindung lösen, dann muss ich mich der Angst stellen und sie aushalten können. 

Der Glaube verleiht Flügel

Fantasie, Glaube und ein selbstbestimmtes Leben

Der Glaube sollte zum Ziel haben, dass jeder einzelne Mensch glücklich werden kann. Wenn ich an mich glauben kann, dann wird auch der Glaube an eine Religion ungebunden und echt sein. Echter Glaube ist Liebe.

Wer schlechte Erfahrungen oder Tod und Trauer nicht mit Liebe auflösen lernt, sondern mit der Angst z.B. vor der Hölle überdeckt, wird immer nur die Angst spüren. Die Angst kann einige (selbst)zerstörerische Gefühle auslösen. Es gibt davon ein breites Spektrum. Wut, Scham, Phobien, Lebensangst, Misstrauen ...

Spektrum der Angst (Wikipedia)

 

 

Religion und der Glaube

Religion und der Glaube wurden so ausgelegt, dass es strenge Regeln und Strafen gab, ich vermute, um die Menschen zu kontrollieren und evtl. besser zu führen. So funktionierte es damals... 

Diesen Spruch habe ich vor kurzem in einer tollen Kneipe gesehen.

Sagt der König zum Bischoff: "Halt du sie dumm, dann halt ich sie arm".

Im heutigen Zeitalter des Informationsüberflusses und des fast unbegrenzten Wissens, ist es vielleicht noch schwieriger geworden den eigenen Glauben zu finden. Was ist richtig? Was ist falsch? Eine Regel könnte lauten: achte auf deine Hinweise, magischen Momente, liebevolle Begegnungen und alles was dir gut tut. 

 

 

♥ MADE WITH LOVE ♥

 

 

Ich freue mich über Kommentare ...

2 Kommentare bei „D-News – Ausgabe 17 – Glaube heisst, nichts wissen“

  1. Hallo Alex, so sehe ich das auch… Das ist sehr schön, dass du einen Kommentar hinterlassen hast. Ich denke auch, dass es sich lohnt, diese Prägungen aufzuspüren – vor allem wenn er mit Angst geprägt wurde – und dem eigenen Glauben mehr zu Vertrauen …
    Liebe Grüße
    Irene

  2. Hallo Irene,
    ja der Glaube……hat das nicht auch etwas mit den Prägungen schon von Kindheitstagen an zu tun? Diese Prägungen aufzuarbeiten und quasi “neugeboren” anzufangen ist das schwierige in unserem jetzigen Dasein.
    Liebe Grüße

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