D-News – Ausgabe 11

Abgrenzung

Urvertrauen in meine eigenen Fähigkeiten lerne ich durch Feedback. Wenn ich allerdings nicht meine Stärken kenne und diese leben kann, dann wird meistens das Feedback negativ ausfallen. Denn dann wird das Feedback auf meine Fehler zielen, weil ich etwas tue, was vielleicht meiner Mutter gefällt oder dem Lehrer aber nicht meine Stärke ist.

Feedback für meine Stärken bekomme ich nur, wenn ich mich abgrenze. Wenn ich meine Stärken kenne und meine Werte auslebe und nicht die von anderen. Vor allem nicht für die, die mich nicht so nehmen wie ich bin, sondern eigentlich ihre eigenen Interessen verfolgen. Ihre eigenen Ängste nicht annehmen und sie mir übergeben möchten. Die es "gut mit mir meinen", weil ich (als Beispiel) ein Bild nach deren Vorstellung malen soll. Wird das Bild dann aber ganz anders, wird es kritisiert und gesagt, das ist falsch!  Denn so wie ich wirklich bin, wollen sie mich nicht. Das tut weh! Ja! 

Lob verleiht meinen Stärken Flügel... Kritik verstümmelt sie. 

Ich möchte aber wirklich gerne meine Grenze aufzeigen, um mehr meine Stärken stärken zu können und die zu sein, die ich tief drinnen schon immer war und bin.

Mein Rat für mich selbst lautet: "Klopfe den Staub der Erwartungen und die Kritik von dir ab. Du bist tief in dir drin eine ganz besondere Person. Ein Individuum wie jeder einzelne einmalig ist. Du kennst jetzt deine Stärken. Lass dich nicht kritisieren. Zeige deine Grenzen auf!"

Einzigartigkeit erkennen

Ich hab mal gelesen, daß wir in eine Familie geboren werden, die wir uns selbst aussuchen. Irgendwas hat genau diese Familie uns zu geben. Wir lernen dort etwas ganz bestimmtes, was wir für unsere Entwicklung brauchen. Ich fand diese Idee immer super! Denn gerade die eigene Familie (Mama, Papa u. Geschwister) auszugrenzen, wenn sie mir nicht gut tun, ist unglaublich schwer. Gerade, weil wir durch die Liebe verbunden sind.

Kinder sind da ja sehr offen und direkt. Da macht man sich keinen Gedanken, ob jemand mitspielen darf oder nicht. Da sind die Grenzen ziemlich klar!

Wer seine Lebensziele erreichen will und nach seinen Werten glücklich leben möchte, muss klare Grenzen setzen. Bis hierher und nicht weiter. Wer meine Grenzen nicht respektiert, muss mit Verletzungen rechnen. Wer mich nicht akzeptiert, kann sich selbst auch nicht akzeptieren. Abgrenzung ist gerade dort wichtig, wo ich immer wieder verletzt werde. 

 

Abgrenzung ist wichtig, um sich selbst zu finden.

Menschen die nicht wollen, dass ich die beste Version meiner selbst werden, kommen gerne mit Argumenten wie: "du bist rücksichtslos, du denkst nur an dich, du bist egoistisch, du kümmerst dich nicht um mich, du denkst nur an dich"...

Das kennt doch jeder irgendwie. Doch die Realität ist ganz anders. Zuerst muss es mir gut gehen! Dann kann ich auch anderen helfen! Wie bei dem Beispiel im Flugzeug... zuerst selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen und dann dem Nebenmann helfen. Abgrenzung ist wichtig, um im Einklang mit den eigenen Werte zu leben.

Abgrenzung muss sein, um mein eigenes Leben zu finden und auszuleben. Raus aus dem Leben der Anderen, die vielleicht in Richtung "Probleme" blicken. Mein Blick geht in den Himmel, zu den Sternen, in meine Träume und in die Richtung meiner Stärken, meinem Charakter sowie die Großartigkeit der Schöpfung.

Deswegen ist Abgrenzung so wichtig. Auch wenn der Weg nicht einfach ist ... denn Abgrenzung hat für mich als Harmoniestifterin etwas sehr ablehnendes. Es ist ein Nein! Ein Nein zu anderen - aber ein Ja zu mir selbst. ♥

Schwierige Abgrenzung betrifft in erster Linie mein familiäres Umfeld. Ich muss einige liebe Menschen ausgrenzen. Diese Menschen grenzen jedoch auch wieder jemand aus ... so ist das Leben. Jeder braucht selbst seine Kraft, um Krankheiten abzuwehren und Stärke aufzubauen. Nur so kann auch die Familie, mit jedem einzelnen als Individuum, glücklich, gesund und stark werden.

Abgrenzung ist wichtig, um sich selbst zu finden.

 

 

LebensraumFlow - MADE WITH LOVE

 

 

 

 

Ich freue mich über alle Leser und Leserinnen, die ähnliche Gedanken haben und die von meinen Themen inspiriert und motiviert werden, ein selbstbewussteres Leben zu führen.

Ein Kommentar bei „D-News – Ausgabe 11“

  1. … es gibt weder richtig noch falsch! Da gibt’s natürlich auch diese sog. Achtsamkeit, um sich zu schützen <3 Sehr schöner Blog, weiter so!!!

Kommentare sind geschlossen.